Archiv für ‘Kanzleimarketing’


veröffentlicht: August 21st, 2009

Kanzleimarketing mal ganz frech…

Wer im Markting erfolgreich sein will, muss neue Wege gehen. Im Anwaltsmarketing ist das nicht anders. Das dachten sich wohl auch die Inhaber einer Kanzlei aus Netphen (bei Siegen) und gestalteten einen alten Polizeibus in einen aufsehenerregenden “Kanzleibus” um.

In meinem zweiten Blog finden Sie ein ausführliches Interview mit dem Inhaber der Kanzlei und weitere Hintergründe über die gelungene Aktion.

veröffentlicht: July 24th, 2009

Online-Rechtsberatung – Fluch oder Segen?

Online-Portale, die mit günstiger Rechtsberatung werben, gibt es mittlerweile einige. Für den Mandanten steht ganz klar der meist sehr günstige Preis im Vordergrund – in der Regel ist eine solche Erstberatung für einen zweistelligen Betrag zu haben. Doch welchen Nutzen bieten die Online-Rechtsberatungsdienste für die Anwaltschaft?

Vor allem jüngere Anwälte und Einzelanwälte dürften sich für diese Art der Rechtsberatung interessieren. Zwar sind die Gebühren nicht hoch, dafür ist oft auch der Aufwand überschaubar. Wer noch keine Nische bzw. Spezialisierung gefunden hat und nur mit Schwierigkeiten an neue Mandanten kommt, bekommt hier die Möglichkeit auf ein Zusatzeinkommen.

Der wirkliche Nutzen liegt aber woanders, und zwar in der Marketing-Funktion solcher Portale. Meist können sich die teilnehmenden Anwälte mit einem mehr oder weniger ausführlichen Profil vorstellen. Auf diese Weise werden das eigene Gesicht und der Name einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Geschichte Anwälte nutzen die Portale strategisch für den Aufbau ihrer Expertenposition.

Auch zur Akquise von “richtigen” Aufträgen als Folgeprojekte können Online-Rechtsberatungen dienen. Mancher Mandant lässt sich nach einer erfolgreich beantworteten Frage als Neu-Mandant gewinnen. Auch wenn sich der Fragesteller überzeugen lässt, dass seiner Frage ein komplexerer Sachverhalt zu Grunde liegt, der sich nicht in einer kurzen Internet-Antwort lösen lässt, besteht die Chance auf eine Mandatierung.

Der Nutzen dieser Art der Rechtsberatung ist natürlich umstritten. Lohnt sich die Online-Rechtsberatung für die Anwaltschaft? Ist es ein sinnvolles Tool zur Mandantengewinnung? Oder zerstören die Portale durch die geringen Gebühren den Markt? Was ist Ihre Meinung?

veröffentlicht: June 11th, 2009

Kostenloser E-Mail-Kurs “Online-Marketing für Anwälte”

Bücher zum Thema Online-Marketing gibt es viele. Allerdings haben Anwälte in der Regel einen ausgefüllten Tagesplan und nur wenig Zeit, sich mit nicht-juristischen Themen wie dem Marketing auseinander zu setzen.

Deswegen gibt es jetzt den kostenlosen E-Mail-Kurs “Online-Marketing für Anwälte”. In 50 kleinen, leicht verdaulichen wöchentlichen Lektionen lernen Sie als Empfänger alles, was Sie über den Einsatz des Online-Marketing in Ihrer Kanzlei wissen müssen.

Die Themen beinhalten u.a.

  • Online-Marktforschung: Analysieren Sie Ihre Konkurrenz und potenzielle Mandanten
  • Suchmaschinenoptimierung: Verstehen Sie, wie Suchmaschinen funktionieren und was Sie tun können, um ganz oben dabei zu sein.
  • Keyword-Advertising: Google AdWords bringen Ihnen gezielte Besucher zu genau kontrollierbaren Kosten. Lernen Sie, wie Sie optimale Kampagnen aufziehen.
  • Web-Controlling: Welche Kennzahlen müssen Sie kennen, um den Erfolg Ihrer Kanzlei-Website messen zu können?
  • Online-Werbung: Lohnt es sich, im Internet Werbung für Ihre Kanzlei zu schalten? Und was müssen Sie dabei beachten?
  • E-Mail-Marketing: Nutzen Sie E-Mails, um kostengünstig und hochprofessionell für Ihre Kanzlei zu werben.
  • Anwaltsportale: immer mehr Anwaltsportale spriessen wie Pilze aus dem Boden. Wo Sie wirklich dabei sein sollten und welche Portale Sie sich sparen können.
  • Web 2.0: Wie Sie als Anwalt das interaktive Web 2.0 nutzen, um Mandanten zu gewinnen und Ihre Mandanten an sich zu binden.
  • und vieles mehr.

In fünfzig Lektionen lernen Sie dies alles und viel mehr. Alles, was Sie innerhalb dieses Jahres erfahren, kommt direkt aus der Praxis und lässt sich sofort in Ihre Praxis einbinden.

Melden Sie sich zum kostenlosen E-Mail-Kurs “Online-Marketing für Anwälte” hier an:

Anrede
Name
Email
Position

veröffentlicht: June 15th, 2008

Anwaltsverzeichnisse

Eine Möglichkeit, mit der Kanzleiwebsite mehr Besucher anzuziehen, ist der Eintrag in verschiedene Verzeichnisse.

Zum Einen gibt es die diversen allgemeinen Verzeichnisse und Webkataloge. Einige wenige große Verzeichnisse können sogar echte Besucher auf die Website bringen. Die unzähligen kleinen Kataloge werden eher für die Suchmaschinenoptimierung benutzt. Einen wirklichen Besucherstrom darf man von diesen Seiten nicht erwarten.

Der kann schon eher über spezialisierte Verzeichnisse erfolgen. Anwaltsverzeichnisse bieten oft kostenlose oder sehr günstige Eintragungsmöglichkeiten. Hier ist ein Eintrag der eigenen Kanzleihomepage auf jeden Fall nützlich. Immerhin bietet ein Eintrag in solche Verzeichnisse die Chance auf reale Besucher sowie einen kostenlosen, themenrelevanten Backlink.

Einige Beispiele für Anwaltsverzeichnisse sind:

veröffentlicht: June 5th, 2008

Suchmaschinenoptimierung im Anwaltsmarketing – Teil 4

So, in den vergangenen 3 Teilen haben wir einiges über die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung im Kanzleimarketing bzw. Anwaltsmarketing besprochen.

Nun geht es darum, wo die Keywords, die Sie für sich als wichtig identifiziert haben, auf der Website platziert werden sollten. Die großen Suchmaschinen bewerten nämlich einige Stellen einer Website als wichtiger, andere hingegen als weniger wichtig.

Der Seitentitel

Die wichtigsten Keywords sollten auf jeden Fall im Seitentitel vorkommen. Der Titel ist wahrscheinlich der wichtigste Ort, wo Sie Ihre Keywords einfügen können. Fatal sind daher Titel wie “Startseite” oder “Home”.

Jeder Seitentitel sollte über einen eigenen, zur Seite passenden Titel verfügen. In diesem Titel können ca. 60 Zeichen verwendet werden. Statt “Startseite” empfiehlt sich daher zum Beispiel ein Titel wie “Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht in Dortmund”, wenn das Ihre Berufsbezeichnung ist.

Domainname und Dateinamen

Ebenfalls sehr wichtig sind der Domainname und die Dateinamen. Der Domainname ist bei Firmen oft der Firmenname. Vielleicht besteht aber die Möglichkeit, einen Domainnamen zu registrieren, der ein oder zwei Keywords enthält. Also statt “ra-schmidt.de” wäre “rechtsanwalt-schmidt.de” der Vorzug zu geben, da hier das wichtige Keyword “Rechtsanwalt” im Domainnamen vorkommt.

Ist der Domainname bereits fix vorgegeben und nicht mehr zu ändern, sollten zumindest die Dateinamen die wichtigsten Keywords enthalten. Dazu ist es wichtig, dass die Dateinamen suchmaschinenlesbar sind. Also statt “/p03.htm” lieber “/familienrecht.htm”. Bringen Sie Ihre wichtigsten Keywords in den Dateinamen unter. Beachten Sie dabei, dass der Dateiname das jeweils wichtigste Keyword der Seite (oder auch die beiden wichtigsten) enthält.

Weitere wichtige Platzierungen für Keywords werden in den kommenden Teilen vorgestellt.

veröffentlicht: June 2nd, 2008

Suchmaschinenoptimierung im Anwaltsmarketing – Teil 3

In den ersten drei Teilen dieser Serie haben Sie sich überlegt, welche Keywords Sie verwenden wollen und auf welche Keywords Sie ihre Website optimieren wollen. Kurz gesagt: Für den Anfang besser Kombinationen wie “Anwalt Erbrecht Köln” als allgemeine Begriffe mit zu hoher Konkurrenz.

Jetzt geht es um Ihre Website selber bzw. die Website Ihrer Kanzlei. Diese muss einige wichtige Voraussetzungen erfüllen, um überhaupt von den Suchmaschinen indiziert werden zu können und schließlich weit nach oben zu kommen. Diese Voraussetzungen werden im Folgenden erklärt.

Programmierung der Website

Die Website Ihrer Kanzlei sollte auf jeden Fall über einen sauberen HTML-Code verfügen. Das heißt leider, dass grafisch toll gestaltete Flash-Seiten ausscheiden. Diese sehen zwar oft hochwertig aus, mit Flash-Code können Suchmaschinen aber leider oft wenig anfangen. Suchmaschinen können nur Text lesen (auch wenn es Tendenzen gibt, andere Formate zu entziffern, machen Sie den Suchmaschinen das Leben nicht unnötig schwer).

Darüber hinaus ist auf Frames unbedingt zu verzichten. Frames erleichtern zwar das Erweitern der Seite, sind aber für Suchmaschinen ein Greuel. Durch moderne Alternativen wie Content Management Systeme oder die Verwendung von Blog-Software lassen sich auch umfangreiche Webseiten leicht updaten und managen. Für Frames besteht wirklich kein Bedarf mehr.

Wenigstens ein tolles Intro?

Auch die beliebten Flash-Intros schaden mehr als sie nutzen. Manche User können damit wenig anfangen, weil sie die Intros nicht oder nicht korrekt darstellen können. Die überwiegende Mehrheit derjenigen, die sie sehen können, tun dies nur ungern. Wenn jemand auf Ihre Seite kommt, will er den Inhalt sehen und nicht erst auf ein Intro warten.

Auch und grade Suchmaschinen fühlen sich von den Intros gestört. Diese Intros beinhalten keinen lesbaren Text oder Links. Die “Power” der Startseite wird so leider meist unnötig vergeudet. Geben Sie den Robots (den Suchprogrammen der Suchmaschinen) lieber guten, relevanten und lesbaren Inhalt.